© Tierfreunde Rhein-Erft
Timo Hallo zusammen, hier meldet sich der Timo. Also, ich bin ein Pinscher vom Aussehen her und natürlich habe ich alles, was man von einem Pinscher so sagt, Temperament, manchmal Zippeligkeit, Wachsamkeit und … … ich habe einen anspruchsvollen Beruf. Ich bin in erster Linie Personaltrainer und nehme diese Aufgabe sehr ernst. Wenn meine Leute nicht pünktlich zum Trainieren antreten, singe ich. Sänger bin ich nämlich auch und kein schlechter. Dann bin ich Charmeur, Hauswächter, und Kampfschmuser. (Und „Brummeler“, wenn ich meine, eifersüchtig sein zu müssen) Ach ja …, verfressen bin ich auch. Aber meine Leute bremsen mich immer. Sie meinen, ich hätte eine Top-Figur und die gelte es zu halten. Schon früh am Morgen – nach dem Frühstück – bestehe ich auf die Morgenrunde. Natürlich im Verein mit den Anderen. Da begegnen wir vielen Hunden. Sie kennen uns schon als Trio infer- nale. Die verbellen wir fast alle. Aber es gibt so ein paar, die sind echt nett. Andere würde ich gern mal etwas einnorden und zwicken, aber Herrchen lässt mich ja nicht. Gustel darf frei laufen. Die nordet die anderen Hunde alle schon ein. Eine Frau mit ihrem großen Hund hat immer Angst wenn wir kommen. Die nimmt ihn ganz eng und rennt ins Feld. Wir würden den Hund ja gern mal zum normalen Hundespiel auffordern. Der Arme darf doch gar nichts. Ja, bis mittags haben wir dann frei. Aber dann müssen wir unser Herrchen und das Frauchen flott machen. Unterwegs habe ich erst immer gejault und gesungen. Frauchen war von meinem Liedschatz nicht so begeistert. Werner hat ja gemeint, ich fahre nicht gern Auto. Doch, ich fahre gern Auto, aber es dauert mir immer zu lange, bis wir da sind, wo wir laufen und soooo viel schnüffeln können und wo so nette Hunde unterwegs sind. Ach ja…, und das ist die Krönung, wenn Frauchen Leckerlis mitnimmt. Dann müssen wir die auf Baumstämmen suchen. Gustel ist da viel besser in dem Spiel. Ich bin zu fahrig…, sagt Frauchen. Aber ich kriege doch immer was ab. Charly kann und darf nicht so springen. Dann geht Herr- chen vor und setzt sich so 150 m weiter auf einen Baumstamm. Wenn wir fertig gesucht haben, ruft er uns. Dann macht Frauchen die Leine los und ich kann zeigen, was so ein Pinschermann drauf hat. – Ich „fliege“ zu Herrchen. Gustel ist nicht so schnell wie ich. Und Charly ist bei Herrchen Schiedsrichter. Aber der hat nie Leckerlis, also „fliege“ ich zu Frauchen zurück. Die hat was und lobt uns dann „über den grünen Klee“. Manchmal nimmt mich Herrchen an die Leine und Frauchen läuft weg, Dann sehe ich sie nicht mehr. Irgendwoher ruft sie dann und ich darf von der Leine. Aber ich finde mein Frauchen hinter jedem Baum. Und dann freue ich mich wie Bolle und kriege ein Leckerli. Wenn wir solche Spielchen ein paarmal gemacht haben, gehen wir auch wieder vernünftig an der Leine mit Herrchen und Frauchen zum Auto. Und dann, zuhause, gibt es erst mal Wasser und dann Futter. Und dann sind wir müde, legen uns schöner Wärme noch mit Herrchen in den Garten oder … nicht weitersagen, … aufs Sofa. Wir dürfen das. Wenn Herrchen und Frauchen auch müde sind, gehen wir ins Schlafzimmer, – Gustel in ihr Körb- chen, Charly in sein Körbchen. Aber ich – ich gehe mit Frauchen ins Bett unter die Zudecke, wo mich keiner findet. Aber morgens kommen die zwei auch und ich „brummele“. – Das ist doch mein Privileg, aber na ja, die wollen Herrchen und Frauchen doch auch begrüßen. Dann geht ein neuer Hundetag los. Was die sich dann wohl wieder für uns einfallen lassen? Manchmal gehen wir ja auch Wege, wo wir im Wasser patschen können. Das macht Spaß. Ach ja …, Spielzeug gibt es hier auch. Aber das ist mehr Charlys Ding. Ich brauche das nicht. Ich bin auch lieb zu den zwei Katzen. Wir begrüßen uns auch morgens sehr, sehr lieb. So, nun habe ich keine Zeit mehr zum Erzählen. Ich muss mal gucken, was Herrchen macht. Unser Fütterchen haben wir ja schon. Im Garten werden die Igel der Auffangstation noch gefüttert  und die kriegen so was Leckeres. …. Das schmeckt uns auch und wir kriegen immer etwas ab. Da muss ich aufpassen, dass ich nicht zu kurz komme. Liebe Grüße Euer Timo Pulheim, im Juni 2017 Timo erzählt… Begegnung im Wald (29.10.2017) Beim Tierarzt (02.12.2017) Erlebnis im Schnee (11.12.2017) Zusatzportion Futter (24.03.2018) Wenn das Abenteuer ruft… (30.04.2018) Meine Mai-Urlaubsgeschichte 2018 NN NN NN NN
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