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Projekt Scremska Mitrovica - Streunerhunde

(Stand: Mai 2018, Update Juli 2018 s.u.)

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Seit 2016 wird in Internetforen über katastrophale Zustände für Streunerhunde in  serbischen Tierasylen, verbunden mit Tierquälerei und grundlosen Tötungen im  großen Stil, berichtet. Marta Gornik, deutsche Staatsbürgerin, die in Leporje/  Slowenien einen Tiergnadenhof betreibt und bereits im Projekt „Flüchtlingstiere“  enormen Einsatz zeigte, wurde als Erste aufmerksam. Grund genug für Tierfreund  Dieter Ernst und weitere engagierte Tierschutzaktivisten, darunter Gerda Matias,  Präsidentin Internationaler Bund der Tierversuchsgegner, Wien, ein gemeinsames  Projekt vor Ort zur Rettung dieser armen Geschöpfe zu planen und möglichst zeitnah  zu starten. Die Umsetzung des Vorhabens dieser Größenordnung bedarf jedoch nicht nur guter  Ideen, sondern finanzkräftiger Sponsoren, die in Österreich und der Schweiz gefun-   den wurden. Im Januar 2018 war es dann soweit. Das Gelände einer ehemaligen  Hundezuchtanlage (10,5 ha Fläche) nebst Aufbauten konnte käuflich erworben, die  Kaufpreiszahlung auf drei Raten gestreckt werden. Zur Unterbringung von etwa 300  bis 400 Hunden wurde und wird der Umbau vorhandener Gebäude, die Errichtung von  Freigehegen und Hundehütten ebenso notwendig wie der Kauf eines gebrauchten  Lieferwagens, um die Tiere aus der Hölle ins neue Quartier umsiedeln zu können.  Bis Mai 2018 hatten bereits über 60 Hunde Glück und sind auf das neue Gelände  umgezogen. Gleichzeitig müssen die Tiere im bisherigen und neuen Quartier mit  Futter versorgt, verletzte oder kranke Hunde veterinärmedizinisch versorgt, Internet,  Strom, Heizung u.v.m. installiert werden und die Bauarbeiten weitergehen.   Sobald die Zaunanlagen fertig sind, werden alle Hunde umsiedeln. Marta Gornik wird  am 25.05.2018 erneut vor Ort in Serbien sein, um die Umsiedlung aller Hunde,  möglichst noch im Mai d.J., sicherzustellen.  Der Fortschritt des Projektes läuft derzeit schleppend und verschlingt unnötig  Unsummen, zumal der Sponsor aus der Schweiz nicht zu seinem Wort steht und  zugesicherte Zahlungen (hoffentlich nur vorübergehend!) ausbleiben.  Geplant ist der Zukauf eines angrenzenden 0,5 ha (5.000 qm) großen Grundstückes,  weil im örtlichen „großen Gefängnis“ ca. 200 weitere Hunde grundlosen Quälereien,  einschließlich stressbedingter Hundekämpfe von Insassen durch zu hohen Besatz,  ausgesetzt sind. Leider ist die Initiative der Tierfreunde Rhein-Erft viel zu klein, um finanzielle Mittel in  der erforderlichen Größenordnung einzuwerben. Unterstützen können tierliebe  Menschen allerdings auch im Kleinen, z.B. durch Übernahme einer Patenschaft.  Zu vermittelnde Hunde werden auf Veranlassung der engagierten Treuhänderin  MARTA GORNIK kastriert und auf die Ausreise vorbereitet. Vermittlungs- und  Dauerpflegestellen werden ebenso dringend benötigt wie tierliebe Menschen, die  einem der bedauernswerten Geschöpfe künftig ein liebevolles Zuhause schenken,  denn auch das beste Tierheim darf nur eine vorübergehende Unterbringung sein und  kann ein Zuhause bei tierlieben Menschen dauerhaft nicht ersetzen.   Sobald die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden unter der Rubrik  „Vermittlungstiere“ Hunde vorgestellt, die ausreisebereit sind. Die Tierfreunde Rhein-   Erft vermitteln nicht selbst, da wir hierzu nicht berechtigt sind. Aus diesem Grunde  erfolgt die Vermittlung in Deutschland über Dieter Ernst, Projektkoordinator.  Weitere Infos, Anfragen und Kontakt:   Dieter Ernst, Projektkoordinator Tel.: 0151-29503374 E-Mail:   dieterernst@gmx.de und  dieterernst2@t-online.de Update Juli 2018: Aufruf Ständig aktuelle Infos zum Projekt: www.tierprojekt-srmitrovica.eu
Aufnahmen der unhaltbaren Zustände im Tierheim Kanis/Serbien
Aufnahmen von Hunden nach erfolgter Umsiedlung ins sichere Quartier unter: www.tierprojekt-srmitrovica.eu