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Meeri Sky…

Geb.: 16.07.2011 Rasse: Glatthaar Farbe: schwarz mit wenig braun Gesundheit: Kastrations-OP wegen Gebährmutterproblemen Schwester von „Angel“ Stammte aus einer Inzucht Sky kam mit ihrer Schwester Angel aus einer Inzucht in die private Meerschweinchen-Station von Heike  Tschirner. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Meeris gerade 8 Wochen alt. Sky hatte massive Arthrose in beiden Vorderbeinen, die Pfoten waren verkrüppelt und standen schief. Sie  bekam chinesische Heilkräuter, u.a. auch ein Schmerzmittel. Außerdem hatte sie ein Problem mit Harngrieß, der sich in der Blase ansammelte und zu schmerzhaften Blasenentzündungen führte. Außerdem hatte Sky Probleme mit wiederkehrenden Aufgasungen. Weder Futterumstellungen noch  Futterausschluss (das sie etwas vom Gemüse nicht vertrug) brachten erwünschten Erfolg. Mehrfach getestete Kotproben waren ergebnislos. Wir gingen davon aus, es sei ein chronisches Magen-   Darm-Problem. Dennoch gaben wir die Hoffnung nicht auf, dass chinesische Heilkräuter anschlagen. Medikamentös konnte Sky so eingestellt werden, dass sie ein angenehmes, weitgehend schmerzfreies  Meerschweinchenleben führen konnte. Aus gesundheitlichen Gründen haben wir uns am 24.06.2016  entschlossen, Sky über die „Regenbogenbrücke“ gehen zu lassen. Sky steht stellvertretend für alle Meeris, die wir gehen lassen mussten. Das sind: Jaspar 01.01.2016 (in der Pflegestelle bei Andrea) Rusty 08.04.2016 Lotta 22.04.2016 Enya (im Frühjahr in der Pflegestelle bei Andrea) Nikita 03.08.2016 Jil 23.09.2016 Jamie 09.10.2016 (in der Pflegestelle bei Andrea) Angel 16.07.2011 - 06.09.2017 Luke 16.01.2018 (in der Pflegestelle bei Andrea) Hazel 23.10.2015 - 29.01.2018 Snowy 11.01.2014 - 14.08.2018 Peggy-Sue 01.08.2013 - 09.10.2018 Toffee 2013 - xx.xx.2018 (in der Pflegestelle bei Andrea) Marla 2012 - xx.xx.2018 (in der Pflegestelle bei Andrea) Möhrchen 2012 - xx.xx.2018 (in der Pflegestelle bei Grit) Morle Jan. 2015 - 10.11.2018 (in der Pflegestelle bei Andrea) Toffee, Cinni, Scotty und Morle wurden im Januar 2018 in die Meeris-Notstation aufgenommen. Toffee und Morle mussten wir bereits über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Sehen und nicht helfen können… -   nicht nur für Heike, Andrea und Grit emotional kaum verkraftbar. Oft zweifeln sie an ihrem unermüdlichen  Einsatz, denn sie lieben die Stationstiere ebenso, wie die meisten ihren Hunde oder ihre Katze, obwohl  Meeris als Kleintiere in der Öffentlichkeit “Null Lobby” genießen. Schock, Machtlosigkeit und Verzweiflung, gelegentlich Wut und Zorn auf ehemalige, gedankenlose oder  einfach nur “dickhäutige” Halter*innen machen sich breit, wenn wir Meeris gehen lassen müssen. - Leider  ist das oft, denn Meeris werden i.d.R. erst “auf den letzten Drücker” - wenn überhaupt - in die Obhut einer Notstation abgegeben. Wird ein Meeri zum “wirtschaftlichen Totalschaden”… “Sterben lassen, preiswert ein neues her,” lautet leider die landläufige Meinung. Das, was Heike, Andrea, Grit und alle Tierfreunde den Blick nach vorn richten lässt… - Es gelingt immer  wieder, das eine oder andere todgeweihte Meeri “von der Schippe” zu holen, um ihm den Rest seiner  (hoffentlich zahlreichen) Tage ein artgerechtes Meerschweinchenleben zu bieten. Aber - jeder Tod ist  schrecklich, insbesondere, wenn er innerhalb von Sekunden eintritt. Diese Bilder im Kopf kann man nur  schwer vergessen. Einige haften lebenslang. Jedes Leben, auch das von Meeris, ist es wert, dafür zu kämpfen.
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